Der Bezirk Krefeld


Großstadt und Natur

Der Bezirk Krefeld liegt am Niederrhein im Westen von Nordrhein-Westfalen. Seine Bezeichnung verdankt er der gleichnamigen kreisfreien Stadt Krefeld. Zu seinem Einzugsgebiet gehören darüber hinaus der Kreis Viersen, die kreisfreie Stadt Mönchengladbach sowie angrenzende Stadtteile aus Meerbusch und Neuss.

Neben den beiden Großstädten prägen vor allem Landschafts- und Naturschutzgebiete die Region. Allein im Kreis Viersen sind rund 40% der Gesamtfläche als Schutzgebiet ausgewiesen. Dazu gehören u.a. die Krickenbecker Seen, das Elmpter Schwalmbruch sowie der Naturpark Schwalm-Nette als Teil des Deutsch/Niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette. Der Hülser Berg gilt als grüne Lunge für Krefeld.
 

Aktive Glaubensgemeinschaft

Die älteste neuapostolische Kirchengemeinde im Bezirk war bis 2011 die Gemeinde Krefeld-Mitte. Sie bestand seit 1904. Die Gemeinden Krefeld-Mitte und Meerbusch-Bösinghoven fusionierten am 15.5.2011 mit den Nachbargemeinden (Bericht). Das jüngste Kirchengebäude des Bezirks Krefeld befindet sich in Fischeln. Heute gehören etwa 2.200 neuapostolische Christen in 12 Gemeinden zum Bezirk Krefld.

Als aktive Glaubensgemeinschaft bietet der Bezirk Krefeld zahlreiche Mitwirkungsmöglichkeiten. Es existieren spezielle Angebote für Kinder und Jugend, Alleinlebende und Senioren. Musikalisches Engagement ist in verschiedenen Chören möglich oder in Instrumentalgruppen auf Gemeindeebene.
 

Die Bezirksleitung

Rund 100 ehrenamtlich tätige Amtsträger betreuen die Gläubigen seelsorgerisch. Bezirksältester Helmut Pohl leitet den Bezirk Krefeld. Er wird dabei durch den Bezirksevangelisten Wolfgang Wegener unterstützt.

Soziales Engagement

Ein zentraler Punkt christlichen Glaubens und Handelns ist die Unterstützung Bedürftiger oder in Not gekommener Menschen. Hierfür hat der Bezirk Krefeld bereits mehrfach einen Adventsbasar im Seidenweberhaus in Krefeld veranstaltet. Der erwirtschaftete Erlös ging karikativen Zwecken zu.

Im Krefelder Stadtgebiet ist die bereits 1908 gegründete Unterstützungskasse der Neuapostolischen Kirche in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Zunächst auf den rheinischen Raum begrenzt, war sie dort seit 1934 unter dem Namen "Sterbekasse der Neuapostolischen Kirche" bekannt. Im Laufe der Jahrzehnte erfuhr diese starke Gemeinschaft im Zuge sozialpolitischer Neubewertungen mehrfach eine Umbenennung. Seit 1998 firmiert die Versicherung unter dem umfassenden Begriff "Fürsorgekasse von 1908".